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Und weiter gehts!

Found Footage ist wie ein Puzzle: man sucht das passende Teil, um es dann an ein anderes anzufügen!

Ja, ja so ist das mit dem Filme machen. Unser Film glich, nach dem Rausschmiss aller unwichtigen Szenen, einem Schlachtfeld und auch einem unvollendeten Puzzle, das wir noch heute zusammenfügen wollten.

Unsere erste Sequenz, also die Einleitung, war noch ganz geblieben, wodurch wir uns als erstes mit dem Hautteil beschäftigten. Es war schwer, eine gute einleitende Szene zu finden und auch die darauf folgenden Szenen richtig anzuordenen. Neben dem Rausschmiss des Materials hatten wir uns auch mit Herrn Steinkopff geeinigt, eine Szene als retadierendes Moment einfließen zu lassen, um auch mehr Ecken und Kanten zu bekommen. Wir entschieden uns hierbei für eine Szene aus dem Film "Viva la Vida", in der man Frida liegend und schreiend/stöhnend in einem Bett sieht.

Wir haben diese Szene auch in der Einleitung unter dem Gesichtspunkt der leidenden Frida benutzt, jedoch steht sie nun im Hauptteil unter dem Aspekt der genießenden, aufgewühlten Frida.

Um dem Hautteil mehr Gewichtung zu verleihen, haben wir die Erotikszene aus "Frida" (2002) bearbeitet.

In der Sequenz, in der Diego Fridas Körper bewundert, haben wir die Einstellungen herausgeschnitten, in denen Fridas Gesicht gezeigt wird. Das Hauptaugenmerk soll nur auf dem Körper liegen. Danach folgt eine Bildmontage, in der wir das "Fallen ins Bett" überspitzen, indem wir den Fall vier mal wiederholen. Als weitere Überspitzung und Weiterleitung dient uns die Szene, in der Frida mit einer französischen Dame schläft.

Es findet daraufhin ein Bruch statt. Die Szene, die oben als retadierendes Moment beschrieben wurde, folgt auf diese Sex-Szene.

Die dramatischen Momente spitzen sich zu. Es folgt die dritte Farbtafel, in der wir das mittlere Stück der ersten Strophe von "O Fortuna" erscheinen lassen. Nun kommt eine zentrale Szene, in der wir wieder zum Leid und Schmerz von Frida Kahlo zurück kommen. Wir haben in diesem dritten Teil unsere einzige verbale Äußerung von Frida aufgenommen, in der sie sagt: "I´m used to pain!". Diese Einstellung haben wir als zentralen Moment vier mal wiederholen lassen.

Daraufhin folgen mehrer Szenen, in denen die leidende und erstmals blutende Frida gezeigt wird. Unser Film findet ein Ende, wenn Frida auf einem Krankenhausbett in ein weißes Farbfeld hinausgeschoben wird und wir nun das Ende der Strophe auf diesem Feld lesen können. Die Dramatik endet hier und wir bekommen das Bild "Wurzeln" von Frida über eine weiche Blende langsam zu sehen.


 

 

 

 

So - Der Film war wieder da mit Ecken und Kanten, aber keiner richtigen Tonspur!

Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Zeit die Carmina Burana zu integrieren. Ich bezweifelte auc inzwischen, ob die Musik zu unserem Film passen würde.

Ich entschloss mich also, bis zum nächsten Treffen, die Musik bearbeitet und digitalisiert zu haben.



28.1.07 17:58
 


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