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Auf Los geht`s los!

Nun ist es endlich soweit!

 

Julia, Kirsti und Ich haben uns vor den Ferien zusammengesetzt und haben den Ablauf unseres Films besprochen.

Ich hatte ja schon deutliche Vorstellungen von dem Film, wodurch ich Angst hatte, dass die beiden Anderen von meinen Ideen nicht so begeistert sein könnten. Als wir den Ablaufplan verschriftlichen wollten, sprachen wir intensiv über die Umsetzung der einzelnen Sequenzen und über meine ursprünglichen Ideen. Bei den Alternativen waren viele gute und bessere Vorschläge dabei, sodass wir diese auch in unserem Abaufplan integrierten und sie an Stelle von den Ursprungsbildern plazierten.

Das Treffen war sehr angenehm, da es keinerlei Streit gab und wir uns bei jedem Bild schnell gemeinsam einigen konnten.

Inzwischen haben wir auch festgelegt, wer welchen Schwerpunkt in unserem Film übernehmen möchte. Kirsti wird die Dramaturgie übernehmen, Julia die Bildfolge und Montage und ich die auditive Ebene.   


Bei unserem letzten Treffen vor den Ferien haben wir alle Filmmaterialien, die wir brauchen werden, gebrannt und angefangen, sie zu digitalisieren.

Bei den Versuchen, Musik zu digitalisieren, gab es viele Probleme. Ich hoffe wir werden dieses Problem auch noch lösen können.

Ich freue mich schon auf die erste Schnitt - Arbeit! 

 

9.1.07 19:32


Frustration

Ich will doch nur einen Schritt vorwärts kommen!

 

Diese blöde neue Technik.... Es ist ein Graus!

Am Donnerstag, den 18.01.07, hat sich der ganze Kurs getroffen, um nun endlich richtig anzufangen. Zuerst haben wir uns mit Herrn Steinkopff zusammengesetzt und haben über unsere Vorhaben und über den Präsentationstag am 8.02.07 (Fridas und Mein Geburtstag) unterhalten. Es wird ganz schön knapp bis dahin... Hoffentlich schaffen wir bis dahin, den Film fertig zu schneiden.

Auf jeden Fall haben wir am Donnerstag unsere relevanten Fime gebrannt und versucht, sie zu digitalisieren.

Unsere Gruppe hat vor, das Eröffnungsstück von der CArmina Burana von Carl Orff mit einzusetzen. Wir meinen, der Text und der melodische Verlauf scheinen gut zu Fridas Schicksal, dass wir mit "Geburt, wo ist Dein Tod" erarbeiten wollen, zu passen.

Bei dem Versuch, das Stück und die ersten Filmabschnitte zu digitalisieren, gab es so viele Probleme mit der Technik, dass wir eigentlich nichts geschafft haben. Wir waren so motiviert, endlich den Film anfangen zu können und dann klappt alles nicht, weil der Computer oder das Programm nicht so will, wie wir wollten.

Am Sonntag ging es dann: "Auf in den Kampf!"

 

 

 

22.1.07 10:56


Mut zum Rausschmiss!

Wir hatten ein längeres Gespräch mit Herrn Steinkopff, nachdem er sich die Rohfassung unseres Films angeschaut hatte .

Es stellte sich während des Gesprächs heraus, dass wir einen zweiten Hollywood-Streifen gedreht hätten. Wir erzählten ohne Ecken und Kanten eine Geschichte über Frida Kahlo. Bei Found Footage solle mehr mit Kritik und Montage gearbeitet werden, so Steinkopff. Für uns war dieser Kritikpunkt erst sehr unproduktiv, da wir unsere Rohfassung sehr gut fanden, jedoch entschieden wir uns im Laufe des Gesprächs zu mehr Ecken und Kanten. Unsere Frida Kahlo wurde über bestimmte Bildmotive thematisiert. Erst, als uns Herr Steinkopff darauf hinwies, dass wir unbewusst nur den Körper von Frida thematisieren, fiehl uns unsere "einseitige Bildauswahl" auf. Diese Auswahl war bezüglich unseres Ursprungsthemas nicht abwägig, da wir ihr Leiden am ehesten über ihren Körper verdeutlichen konnten. Es wurde uns aber auch deutlich, dass der Film wenig Freiraum für Fragen hinterließ, da wir über die Bilder zu viel erzählten.

Nachdem das Gespräch mit Herrn Steinkopff beendet war, setzten wir uns nochmals an unseren Schnittplatz und löschten viele Szenen aus dem Film. Es erforderte irgendwie Mut, so viele Szenen herauszunehmen und am Ende einen zerstückelten Film zu haben. Wir fingen praktisch wieder fast von vorne an.

Nachdem wir diese schwere Tat vollbracht hatten, machten wir Feierabend, um bis zum nächsten Tag neue Ideen zu sammeln.

 

26.1.07 12:14


Auf in den Kamp!

Keiner kann uns aufhalten. Wir strotzen voller Motivation. Es kann losgehen.

Tee in die Hand und DVD in den Player.

- So stellte ich mir unseren Sonntag in Studio E des Kunst und Musik-Trakts in er Uni vor -

Es stellte sich heraus, dass meine Vorstellung ein wenig in die Zukunft rücken musste, denn das bekannte Der-Computer-Spinnt-Problem wollte uns auch an diesem Tag nicht verschonen.

Nachdem Florian, unsere gute Seele in diesem Kurs, an unserem Schnittplatz herumdokterte und den Speicherplatz für unsere Filmausschnitte so eingerichtet hatte, dass alles auf meine externe Festplatte ging und er einen neuen DVD-Rekorder von einem anderen Schnittplatz holte, legten wir los!

Auf in den Kamp - Klappe die II. !

Als erstes haben wir einen spanischen Film über Frida Kahlo digitalisiert: "Viva la Vida!".

Julia saß am DVD-PLayer und ich am Rechner, wodurch wir zeitgleich auf die Aufnahmeknöpfe am Player und Rechner drücken konnten, um genau die Filmausschnitte auszuwählen.

Nachdem dieser Film durchgeschaut war, digitalisierten wir ein paar Bildaufnahmen, die aus einem Dokumentarfilm stammten. Bei unseren Überlegungen für unseren Film, haben wir uns entschlossen, ein bestimmtes Bild als retadierendes Element einzusetzen. Das ausgewählte Bild ist "Wurzeln", das Frida 1943 angefertig hatte.

In diesem Bild werden unsere drei Hauptfarben Schwarz, Rot und Weiß, die wir in unserem Film als Kapitelanfänge verwenden, aufgegriffen. Es thematisiert auch ein wenig unser Thema, denn es spiegelt den Kreislauf wider, dass aus der Erde neues Leben kommt und wieder zurückgeht.

Nach unserem Digitalisieren haben wir angefangen, Filmausschnitte in dem Programm, Avid Liquid, zu schneiden und sie aneinander zu setzen.

Zuerst war es sehr schwer, sich in dem Programm zurecht zu finden, auch wenn uns Florian am Anfang des Semesters gezeigt hatte, welche Funktionen für uns relevant sein könnten und wie man diese benutzt. Als erstes habe ich mich damit befasst und die ersten Filmausschnitte bearbeitet. Wir drei konnten uns immer sehr schnell einigen, wodurch die Zusammenarbeit sehr harmonisch ablief.

Nach mir versuchte Julia sich an dem Programm zu orientieren und sich einzuarbeiten. Es war spannend zu sehen, wie einzelne Filmausschnitte, die wir aus dem alten Kontext genommen hatten, mit anderen Filmausschnitten harmonisierten und sich sogar ergänzten.

Nach 5 Stunden Arbeit am Rechner waren wir ziemlcih müde und ausgelaugt, sodass wir um 15 Uhr an diesem Tag Feierabend machten und uns für den folgenden Donnerstag verabredeten.

Mal schauen, wie es dann läuft und ob wir uns weiterhin so schön gegenseitig ergänzen!

Also,

Bleibt munter, die meine Einträge lesen,

Bis bald.

 

PS: Ich freue mich natürlich sehr über Kommentare. Produtkive oder weniger Produktive. :-)

26.1.07 15:39


Mein Team

Mehr Persönlichkeit in meinem Blog:

Ich dachte mal, ich stelle euch mein Team vor:

Als erstes Julia Ninnemann: Sie studiert Ökonomische Bildung und Kunst/Medien.Sie ist mit Kirsti für die Dramartugie und die Bildmontage verantwortlich.




 

Des weiteren gibt es Kirsty Loewe: Sie studiert Anglistik und Kunst/Medien und ist unsere ruhige Seele. Sie gibt gute Vorschläge und lockert so manch heikle Situationen auf.

 




 


Als eine große Hilfe stellte sich Daniel heraus, der uns geduldig bei technischen Problemen half:

 

Und unser Arbeitsplatz:

 

27.1.07 11:52


Es geht mit großen Schritten weiter!

Das aneineanderreihen unserer Filmausschnitte ist widererwartend unproblematisch! Kirsti, Julia und ich ergänzen uns ausgezeichnet.

Wir haben inzwischen auch den Film "Frida" mit Uma Thurman digitalisiert und einzelnen Szenen für unseren Film verwendet. Unsere Hauptszenen aus diesem Film sind dabei die Szenen, in denen Frida über ihren Schmerz spricht und in denen sie sich vergnügt.

Unsere erste Idee für unseren Film war ja der wiederkehrenden Schmerz und ihr Schicksal, das immer wieder mit ihr gespielt hat. Unseren Film haben wir auch mit Hilfe dieser ersten Überegungen zusammengestellt.

Was haben wir aus unseren Plänen gemacht?! :

Unsere Exposition sollte die drei Farben Schwarz, Weiß und Rot aufeinander folgen lassen, wonach der Film später in drei Abschnitte geteilt werden sollte.

Nach der Einleitung kommen die ersten Szenen in denen dem Betrachter unmittelbar Frdas Schmerz gezeigt wird. Wir vereinen verschiede Szenen aus den zwei hauptsächlich benutzten Filmen, in denen Frida leidet und dieses mit ihren Schreien deutlcih macht.

Nach diesen Szenen kommt die zweite Farbwand, in der wir später vorhaben, eine Textpassage aus "Fortuna" (Carmina Burana) zu integriegen. Darauf folgen Szenen, in denen Frida sichtlich erfreut mit Kindern spielt und sich amüsiert.

Danach findet wieder ein Bruch durch eine Farbwand statt. Diese wird auch eine Textpassage beinhalten. Frida wird danach in einer längeren Sequenz leiden, indem wir verschiedene Leidensszenen aufnehmen und am Ende ein Fridhof zeigen. Es soll den Kreislauf und das Unmittelbare mit dem Tod überspitzt darstellen.

 

Weiteres folgt kürzlich!

Kommentare sind mir lieb! Habt ihr Fragen?

 

 

 

28.1.07 11:34


Und weiter gehts!

Found Footage ist wie ein Puzzle: man sucht das passende Teil, um es dann an ein anderes anzufügen!

Ja, ja so ist das mit dem Filme machen. Unser Film glich, nach dem Rausschmiss aller unwichtigen Szenen, einem Schlachtfeld und auch einem unvollendeten Puzzle, das wir noch heute zusammenfügen wollten.

Unsere erste Sequenz, also die Einleitung, war noch ganz geblieben, wodurch wir uns als erstes mit dem Hautteil beschäftigten. Es war schwer, eine gute einleitende Szene zu finden und auch die darauf folgenden Szenen richtig anzuordenen. Neben dem Rausschmiss des Materials hatten wir uns auch mit Herrn Steinkopff geeinigt, eine Szene als retadierendes Moment einfließen zu lassen, um auch mehr Ecken und Kanten zu bekommen. Wir entschieden uns hierbei für eine Szene aus dem Film "Viva la Vida", in der man Frida liegend und schreiend/stöhnend in einem Bett sieht.

Wir haben diese Szene auch in der Einleitung unter dem Gesichtspunkt der leidenden Frida benutzt, jedoch steht sie nun im Hauptteil unter dem Aspekt der genießenden, aufgewühlten Frida.

Um dem Hautteil mehr Gewichtung zu verleihen, haben wir die Erotikszene aus "Frida" (2002) bearbeitet.

In der Sequenz, in der Diego Fridas Körper bewundert, haben wir die Einstellungen herausgeschnitten, in denen Fridas Gesicht gezeigt wird. Das Hauptaugenmerk soll nur auf dem Körper liegen. Danach folgt eine Bildmontage, in der wir das "Fallen ins Bett" überspitzen, indem wir den Fall vier mal wiederholen. Als weitere Überspitzung und Weiterleitung dient uns die Szene, in der Frida mit einer französischen Dame schläft.

Es findet daraufhin ein Bruch statt. Die Szene, die oben als retadierendes Moment beschrieben wurde, folgt auf diese Sex-Szene.

Die dramatischen Momente spitzen sich zu. Es folgt die dritte Farbtafel, in der wir das mittlere Stück der ersten Strophe von "O Fortuna" erscheinen lassen. Nun kommt eine zentrale Szene, in der wir wieder zum Leid und Schmerz von Frida Kahlo zurück kommen. Wir haben in diesem dritten Teil unsere einzige verbale Äußerung von Frida aufgenommen, in der sie sagt: "I´m used to pain!". Diese Einstellung haben wir als zentralen Moment vier mal wiederholen lassen.

Daraufhin folgen mehrer Szenen, in denen die leidende und erstmals blutende Frida gezeigt wird. Unser Film findet ein Ende, wenn Frida auf einem Krankenhausbett in ein weißes Farbfeld hinausgeschoben wird und wir nun das Ende der Strophe auf diesem Feld lesen können. Die Dramatik endet hier und wir bekommen das Bild "Wurzeln" von Frida über eine weiche Blende langsam zu sehen.


 

 

 

 

So - Der Film war wieder da mit Ecken und Kanten, aber keiner richtigen Tonspur!

Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Zeit die Carmina Burana zu integrieren. Ich bezweifelte auc inzwischen, ob die Musik zu unserem Film passen würde.

Ich entschloss mich also, bis zum nächsten Treffen, die Musik bearbeitet und digitalisiert zu haben.



28.1.07 17:58


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